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Indische Küche

Die Küche und Kultur aus Indien

Indien hat eine Bevölkerung von fast einer Milliarde Menschen mit vielen kulturellen, religiösen und kulinarischen Besonder­heiten, und es gibt so etwas wie eine Philosophie der indischen Küche, deren stärkster Einfluss das Ayurveda ist. Ayurveda bedeutet „Wissen vom Leben“, kommt aus der Heilkunst der Hindu und hat ein langes Leben ohne Krank­heiten zum Ziel. 80 % der Inder sind Hindus, entsprechend weit verbreitet ist dieses Gedanken­gut. Leben heißt „das Zusammen­­wirken von Geist, Körper und Seele“, und der Ernährung kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Jede Länderküche Indiens unterscheidet 6 Geschmacks­richtungen: Süß. sauer, salzig, scharf, bitter und herb, die bei jeder Mahlzeit vertreten sein sollten. Alle haben eine bestimmte therapeutische Wirkung, und jeder Mensch braucht davon - seiner Konstitution entsprechend - eine bestimmte Menge. Das klingt sehr kompliziert, ist es aber nicht, da alle Speisen gleichzeitig serviert werden. 

Auf einer Thali - das kann ein großes Tablett sein oder eine Silber­platte - ist Reis und Brot angerichtet, umrahmt von Schüsselchen mit den verschiedenen Gerichten. 

Natürlich gibt es in einem so riesigen Land unterschiedliche Koch- und Ess­traditionen. Allen Regionen gemeinsam aber ist die verschwenderische Fülle von Kräutern und Gewürzen und ein gut fundiertes Wissen über ihre Verwendung, das sich an den Eigen­­schaften und Wirkungen orientiert. Würzen ist in Indien nicht nur eine Sache des Geschmacks, sondern auch des Gesund­heits­wertes. 

Es gibt Gewürze und Kräuter, die den Appetit anregen, die Verdauung fördern, den Magen beruhigen oder solche, die angenehme Wärme oder Kühle im Körper erzeugen.

Als besonders raffiniert gilt die Mogulen-Küche des Nordens mit ihren vielen Brot­sorten und den köstlichen Reis- und Lamm­­fleisch­­gerichten. Das kühle Klima ist für die Schaf­zucht besonders geeignet. 

Die Gerichte werden im traditionellen Tandoor zubereitet, dem Lehmofen, und an Fest­tagen gibt es dazu aromatischen Basmati-Reis von den Süd­hängen des Himalaya. In diesem Teil Indiens leben überwiegend Moslems. Allerdings spielen Fleisch und Fisch in der indischen Küche keine so große Rolle wie in anderen Ländern. 

Sie werden in kleineren Mengen, aber gut gewürzt und abgeschmeckt, verzehrt. Wichtiger sind die vielen Gemüse­sorten, Hülsen­früchte, Chutneys, Getreide­zubereitungen, Joghurt und andere Milch­produkte, Salate und natürlich Reis. Joghurt hat einen ganz besonderen Stellen­wert, da er die Darm­flora günstig beeinflusst und die Schärfe von Speisen mildert und neutralisiert.

Mit Sabita haben wir Ihnen ein Feinkost-Spezialitäten-Sortiment zusammen­gestellt, das die Besonder­heiten der Ess­kultur in den verschiedenen indischen Bundes­staaten berück­sichtigt und Ihnen einen tiefen Einblick in die vielfältige indische Küche gewährt.